Shutterstock Auszahlung: Payoneer

Der Anbieter ShutterStock bietet seit kurzem neben der bisherigen Möglichkeit der Auszahlung (per Scheck, Paypal oder Skrill) eine neue und komfortable Auszahlungsmöglichkeit an: Payoneer / FirstChoicePay.

Dieser Zahlungsanbieter funktioniert ähnlich wie PayPal oder Skrill. Payoneer ist verfügbar in über 150 Währungen und in rund 200 Ländern. Für einen kleinen Aufpreis kann man bei Payoneer eine PrePaid Kreditkarte (Mastercard ®) beantragen und so an nahezu jedem Geldautomaten weltweit über das Payoneer-Guthaben verfügen.

Da es sich um eine reguläre Kreditkarte handelt, lässt sich diese natürlich auch nutzen um damit Online oder in Geschäften zu zahlen.
Wahlweise lässt sich der Betrag aber auch auf das eigene Bankkonto überweisen.

Die Auszahlung seitens Shutterstock auf Payoneer erfolgt bereits ab nur $35 (etwa 29,80€).
Um eine Auszahlung über Payoneer zu erhalten, muss man sich in sein Shutterstock-Konto einloggen und dieses mit Payoneer verknüpfen

Wichtige Anmerkung der Redaktion: Da Payoneer vor einiger Zeit eine „Umfirmierung“ durchgeführt hat, sind die Angaben seitens ShutterStock in der aktuellen Form leider nicht ganz korrekt. Zwar ist die Webseite weiterhin auch über Payoneer.com erreichbar, alte Kunden können sich jedoch ausschließlich über die neue Webseite namens FirstChoicePay.com einloggen. Von der FirstChoicePay-Bank ist auch die ausgestellte Mastercard, die man über das Kundenkonto beantragen kann.

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Foodfotografie & Freisteller

Stockfoto: Waffeln mit Blaubeeren© ehaurylik - Fotolia
Stockfoto: © ehaurylik – Fotolia

Ein sehr beliebter Bereich bei Stockfotografen sind vor allem Foodfotografie und Freisteller. Mit dem entsprechenden Kameraequipment, einer angemessenen Vorbereitung und einigen wesentlichen Punkten, die es unbedingt zu beachten gilt, kann man hierbei relativ leicht langfristig verkäufliche Stockfotos erstellen.

Ein wesentlicher Hauptaspekt von Foodfotografie ist vor allem, dass das Essen appetitlich aussieht. Dies ist leider ein Punkt, der von vielen missachtet wird was in der Schlussfolgerung natürlich zur Ablehnung des Fotos führt.
Auf der Webseite Das Kochrezept findet man eine schöne Aufstellung verschiedenster Tipps&Tricks für das Fotografieren von Essen.

Freisteller: Junge Frau mit Smartphone © Samo Trebizan - 123RF
Freisteller Stockfoto © Samo Trebizan – 123RF

Bei Freistellern ist besonders darauf zu achten, dass der Hintergrund wirklich weiss ist und keinen Grau oder Blau-schleier hat. Da sich dies meist nicht ohne weiteres nur durch die optimale Beleuchtung realisieren lässt, sind wir hierbei in der Regel auf die Nachbearbeitung in Photoshop angewiesen. Durch gewissenhaftes und sorgfältiges Freistellen lässt sich die Akzeptierungsquote bei den Fotoagenturen deutlich steigern. Freistellen lassen sich nahezu alle Objekte wie Scheren, Würfel, Paprikas, etc.. aber natürlich auch Personen oder Tiere.

Da sich Freisteller sehr gut eignen um diese in einer Web oder Druck-Grafik einzufügen, ist die Konkurrenz in diesem Bereich jedoch auch relativ hoch. So gibt es bei Fotolia z.B. aktuell über 410.000 Foto-Ergebnisse zum Suchbegriff Cutout (englisch für ‚Freisteller).

Zum Thema Freistellen in Photoshop gibt es einige gute Tutorials auf YouTube:

Haare ausschneiden in Photoshop – Tutorial
Objekte ausschneiden in Photoshop – Tutorial
 

Food-Fotografie: Leckere Bildrezepte für...
44 Bewertungen
Food-Fotografie: Leckere Bildrezepte für...
  • Corinna Gissemann
  • dpunkt.verlag GmbH
  • Auflage Nr. 1. Auflage (29.10.2015)
  • Taschenbuch: 240 Seiten

Anforderungen für Stockfotografen

Um wirklich selber Geld mit den eigenen Fotos zu verdienen, muss man einige Anforderungen erfüllen. Diese liegen nicht zuletzt bei rein-technischen Voraussetzungen. Zwar kann man auch mit dem Smartphone Geld verdienen, für ernsthafte Stockfotografie sollte man jedoch eine digitale Spiegelreflexkamera nutzen.

Schwieriger als die technischen Mindestvoraussetzungen für Stockfotografie zu erfüllen, sind jedoch die inhaltlichen Voraussetzungen, die die Agenturen an die Stockfotografen und Künstler setzen. Man sollte sich also im Klaren darüber sein, dass es immer wieder vorkommt, dass Bilder aus diversen Gründen abgelehnt werden. Einige typische Gründe für die Ablehnung von Stockfotos sind z.B. folgende:

  • Zu hohe oder niedrige Farbsättigung
  • Nicht ausreichender Kontrast
  • Unschärfe
  • Bildfehler (z.B. chromatische Abberation)
  • Falscher Bildschnitt (zu großzügig oder zu stark beschnitten)
  • Genereller Bildaufbau

Generell sollte man sich Gedanken darüber machen ob ein Foto oder eine Grafik wirklich gekauft werden könnte und wenn ja zu welchem Zweck. Also wo liegt der Fokus und hat der Käufer die Möglichkeit z.B. eigenen Text zu platzieren?

Was ausserdem sehr häufig zur Ablehnung von Stockfotos und Stockvektoren führt sind z.B. Fotos in Schwarz/Weiss oder Grafiken mit Farbverläufen. Der Käufer hat in der Regel selbst die Möglichkeit Fotos in eine Schwarz-Weiss Variante umzuwandeln, wenn er dies möchte, Farbe hinzufügen kann er jedoch nicht.

Geld verdienen mit eigenen Fotos

Nach einer relativ problemlosen Anmeldung hat nahezu jeder die Möglichkeit bei den Stockagenturen eigene Fotos zu verkaufen. Zu Beachten gibt es aber natürlich dennoch einige grundlegende Voraussetzungen.
Auf wesentliche Aspekte bei Foodfotografie und Freistellern bin ich in diesem Beitrag schon einmal eingegangen: Wie mache ich gute Foodfotos & Freisteller?

Geld verdienen mit Urlaubsfotos?

Sollte man sich an einem der schönsten Urlaubsorte der Welt befinden und die Kamera ohnehin in Griffweite haben, so bietet es sich natürlich auch an exzessiv den Auslöser zu drücken und das Portfolio anschließend mit hochwertigen Landschaftsfotos zu füllen.
Ein gewisses Hintergrundwissen sollte man dennoch haben, es lohnt sich also schon vor dem Urlaub das Handbuch der Kamera ausführlich zu studieren und sich mit Themen wie Bildgestaltung und ähnlichem auseinander zu setzen – reine Schnappschüsse werden in der Regel von den Agenturen abgelehnt.
Ich persönlich würde empfehlen alle Fotos im RAW Format statt als JPG aufzunehmen, damit man später die Möglichkeit hat diverse Einstellungen, wie den Weissabgleich, selbst in Adobe Photoshop oder Adobe Lightroom anzupassen.

Ein typisches Urlaubsfoto als Stockfoto
Ein typisches Urlaubsfoto als Stockfoto

Unerwünschte Fotos?

Neben der Ablehnung wegen technischer Fehler bzw. schlechter Bildqualität, muss man damit rechnen, dass die Bilder abgelehnt werden weil es bereits eine Vielzahl ähnlicher Bilder in der Datenbank befindet. Einige Stockagenturen bieten Listen ab von Fotos, die aktuell als unerwünscht gelten. Bei Panthermedia sind das z.B. Bilder von Baumblüten, Sonnenuntergängen, Feldern, Blumen etc.. generell bietet es sich also an zunächst selbst anhand der Suche zu recherchieren ob es nicht bereits ein Überangebot dieses Motives gibt.

Rechtlichte Aspekte, Panoramafreiheit und Markenrecht

Bei Fotografien, die man zur kommerziellen Nutzung bereit stellt, sollte man natürlich auch auf rechtliche Aspekte achten. So ist es bei allen Agenturen untersagt Bilder hochzuladen auf denen geschützte Marken abgebildet sind. Ein Foto einer Rolex Luxusuhr wird also in jedem Fall abgelehnt, wenn das Rolex Logo dort sichtbar ist. Aber Achtung: Nicht nur der Markennahme sondern auch das Design kann marken-rechtlich geschützt sein. Hierbei sollte man sich im Einzelfall genauer informieren.

Ein modernes Smartphone ohne Herstellerlogo
Ein modernes Smartphone ohne Herstellerlogo

Bei Fotos von Personen muss man die entsprechende unterschrieben und gültige Freigabeerklärung der abgebildeten Person zusammen mit der Fotografie hochladen.

Siehe auch: